ZK-Curriculum kinderzahnärztliche Hynose

  ZK1  02.-03.02.2018  Einführung in die zahnärztliche Hypnose  Dr. Albrecht Schmierer
ZK223.-24.02.2018Grundlagen der zahnärztlichen HypnoseDr. Albrecht Schmierer
ZK306.-07.04.2018Die Kinderhynose in der ZahmedizinDr. Sabine und Dr. Jan Rienhoff
ZK401.-02.06.2018NLP un der Umgang mit ElternDr. Sabine und Dr. Jan Rienhoff
ZK529.-30.06.2018Anwendung der Kinderhynose im der Zahnmedizin IDr. Sabine und Dr. Jan Rienhoff
ZK605.-06.10.2018Anwendung der Kinderhynose im der Zahnmedizin II Frau Barbara Beckers-Lingener

Achtung: Kurszeit Freitag 14 – 20 Uhr und Samstag 9  - 18 Uhr
Supervision vor den Kursen mit den jeweiligen Referenten (jeweils 9 – 12 Uhr)

Die maximale Teilnehmerzahl beträgt 30 Personen, die minimale 12 Personen. Sollte die Zahl der eingegangenen Anmeldungen die maximale Teilnehmerzahl übersteigen, entscheidet die Reihenfolge des Anmeldungseingangs.

Sollte ein Kurs nicht stattfinden, so werden bereits gezahlte Kursgebühren zurückerstattet, weitere Ansprüche bestehen nicht. Eine Absage durch die Kursteilnehmer ist bis 4 Wochen vor dem Seminartermin möglich, danach nur noch durch Stellen eines Ersatzteilnehmers (bei Inanspruchnahme des Sonderpreises gilt dies nur für den ersten Kurs). Mit der Anmeldung erkennt der Teilnehmer die Anmeldebedingungen an. Weiterhin bestätigt er, dass er bei normaler körperlicher und seelischer Belastbarkeit eigenverantwortlich an den Kursen teilnimmt.

Kursinhalte: Dieses Curriculum für kinderzahnärztliche Hypnose besteht wie das Z-Curriculum aus sechs Wochenendkursen (Kurse ZK1 bis ZK6). Dabei widmen sich die ersten beiden Kurse den Grundbegriffen der Hypnose und sind weitgehend mit Z1 und Z2 identisch. Dann liegt der Schwerpunkt auf möglichen Induktionen für unterschiedliche Kinder in verschiedenen Situationen. Berücksichtigt werden auch besondere Kinder, wie Behinderte oder Autisten, sowie spezielle Situationen, zum Beispiel das Abgewöhnen von Habits oder aggressive Reaktionen. Ein ganzer Kurstag beschäftigt sich außerdem mit dem Thema „Eltern und Begleiter“.Im Vergleich zum Z-Curriculum konzentriert sich das neue Kinder-Curriculum stärker auf die vielfältigen Induktionsmöglichkeiten bei Kindern und geht weniger auf psychologische und psychotherapeutische Aspekte ein.

ZK1 Einführung in die kinderzahnärztliche Hypnose
Tranceinduktion bei kooperativen Kindern unter konstruktiven Rahmenbedingungen

  • Definitionen von Hypnose und Trance
  • Indikationen und Kontraindikationen
  • Sinnesmodalitäten (VAKOG)
  • Trancephänomene
  • Klassische Induktionen (Fixationstechnik)
  • Erickson'sche Tranceinduktionen
  • Selbsthypnose
  • Besonderheiten der kindlichen Patienten
  • Anamnese
  • Dokumentation (Videodokumentation, Supervision)
  • Integration in den Praxisablauf

ZK2 Grundlagen der kinderzahnärztlichen Hypnose
Hypnose effektiv vorbereiten und praxisnah gestalten

  • Geschichte der Hypnose
  • Aktivierung und Nutzung von natürlichen Entspannungsfähigkeiten (Progressive Muskelrelaxation, Autogenes Training)
  • Positive und negative Sprachformen
  • Direkte und indirekte Formen der Suggestion
  • Seeding
  • Compliance und Arzt-Patient-Beziehung
  • Kingerechter Rapport
  • Suggestibilitätstests und ihre Nutzung
  • Techniken der Trancevertiefung (Fraktionierung, u.a.)
  • Umgang mit ungeplanten Reaktionen

ZK3 Die Kinderhypnose in der Zahnmedizin
Kindgerechte Induktionsformen und ihre Anwendung

  • Nutzung von patientenspezifischen Strategien
  • Hypnose zur Schmerzreduktion und Hypnoanalgesie
  • Altersgerechte Induktionen- nach Altersgruppen gestaffelt
  • Utilisation von Trancephänomenen (Amnesie, Hypermnesie, Armlevitation, Handschuhanästhesie, posthypnotische Suggestionen)
  • Behandlung von nicht kooperativen und aggressiven Kindern
  • Direkte Induktionstechniken (Turboinduktion, Faszinationsmethode u. a.)

ZK4 NLP und er Umgang mit Eltern
Positiver Umgang mit Eltern in Hinblick auf das Behandlungsziel

  • Sinnesspezifische Zielorientierung in Bezug auf Tranceinduktion
  • Indirekte und konversatorische Tranceinduktionen, Prozesssprache (Milton-Modell)
  • Aktivierung und Utilisation von Ressourcen der Patienten (einfache
  • Ankertechniken)
  • Wahrnehmungsgenauigkeit als aktives Feedbacksystem (verbale und
  • visuelle Zugangshinweise)
  • Folgerungen für ergebnisorientierte trancefördernde Strategien in der eigenen Praxis (Transfer)

ZK5 Anwendungen der Kinderhypnose in der Zahnmedizin I
Anwendung der Kinderhypnose unter erschwerten Bedingungen

  • Umgang mit Angstpatienten
  • Umgang mit Widerstand
  • Ideomotorische Signale installieren und utilisieren
  • Deuten und Umdeuten von Beschwerden und störenden Verhaltensweisen (reframing)
  • Spontane Trancen utilisieren und vertiefen
  • Mentales Training und imaginative Techniken
  • Erleichterter Zugang zu behinderten Patienten

ZK6 Anwendungen der Kinderhypnose in der Zahnmedizin II
Kreativer Umgang mit Problempatienten. Kriseninterventionen

  • Kriseninterventionen
  • Metaphern und Symbole
  • Umgang mit Problempatienten (z.B. bei Phobien, Würgen, Parafunktionen, Myoarthropathien, Bruxismus, Bissnahme, Aphten, Herpes, chronischem Schmerz)
  • Umgang mit Habits
  • Rituale und Verhaltesführung
  • Fortgeschrittene Techniken für behinderte Patienten
  • Qualität und Grenzen der Kinderhypnose

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